Erläutern Sie den Weg von der Straße zur Wohnung
Geben Sie die Etage an und beschreiben Sie den Zugang in einfachen Worten. Falls ein Aufzug vorhanden ist: Führen von dort Stufen zur Eingangstür? Hält der Aufzug auf derselben Ebene wie die Wohnung? Solche konkreten Angaben sind hilfreicher als eine allgemeine Aussage über einen einfachen Zugang. So können Gäste ihre eigenen Bedürfnisse mit den verfügbaren Zugangsmöglichkeiten abgleichen.
Falls es ein Hinterhaus oder mehrere Eingänge gibt, sind klare Wegbeschreibungen hilfreich. In der Beschreibung können Sie erläutern, ob der Zugang zur Wohnung über das Vorderhaus, über einen Innenhof oder über einen Seiteneingang erfolgt. Private Zugangscodes gehören nicht in den öffentlich einsehbaren Text. Beschreiben Sie den Weg und die Art des Zugangs, nicht jedoch vertrauliche Details zur Übergabe.
Auch das Gepäck braucht einen Platz. Ein Parkplatz in der Nähe ist nicht dasselbe wie ein Parkplatz direkt vor der Tür. Wenn Sie einen zugehörigen Parkplatz angeben, erläutern Sie dessen Lage und etwaige bekannte räumliche Einschränkungen. Falls kein privater Parkplatz vorhanden ist, sollte das Inserat durch die Einbindung eines Straßenfotos nicht versehentlich den Eindruck eines reservierten Parkplatzes erwecken.
Stellen Sie einen Grundriss zur Verfügung, anstatt lediglich die Anzahl der Zimmer anzugeben.
Ein Studio, eine Wohnung mit separatem Schlafzimmer und eine Wohnung mit Durchgangszimmer können zwar die gleiche Anzahl an Gästen beherbergen, bieten jedoch sehr unterschiedliche Arten von Aufenthalten. Beginnen Sie mit dem Grundriss. Beschreiben Sie, welche Bereiche voneinander getrennt sind und ob Türen vorhanden sind. In den Augen vieler Gäste ist ein Vorhang oder ein offener Raumteiler kein Ersatz für einen abgeschlossenen Raum.
Falls das Wohnzimmer auch als Schlafzimmer dient, erläutern Sie diese Doppelnutzung. Wo befindet sich das Schlafsofa, wenn es ausgeklappt ist? Ist der Zugang zur Küche ungehindert möglich? Müssen Gegenstände tagsüber aus dem Weg geräumt werden? Ein Foto, das das Schlafsofa in ausgeklappter Position zeigt, kann diese Fragen schneller beantworten als eine lange Beschreibung. Geben Sie außerdem Details zur tatsächlich bereitgestellten Bettwäsche und zum verfügbaren Stauraum an.
Beschreiben Sie die Sitzplatzkapazität nicht ausschließlich anhand der Anzahl der Betten. Bei mehreren Reisenden ist es wichtig zu wissen, ob alle gleichzeitig am Tisch essen können. Eine kleine Frühstückstheke mag für zwei Personen ausreichend sein, während eine größere Gruppe andere Bedürfnisse hat. Genaue Angaben helfen den Gästen, diese Entscheidung zu treffen, ohne dass Sie Ihre Wohnung künstlich größer oder kleiner darstellen müssen, als sie ist.
Das Gebäude ist in der Beschreibung enthalten.
Eine Ferienwohnung befindet sich häufig in einem Gebäude, das mit anderen Personen geteilt wird. Erläutern Sie, welche Bereiche gemeinsam genutzt werden: Treppenhaus, Waschküche, Garten oder Fahrradabstellraum. Wenn Sie direkt nebenan wohnen, kann dies für Gäste während ihres Aufenthalts eine hilfreiche Information sein. Dies sollte jedoch nicht den Eindruck erwecken, dass Sie ständig persönlich zur Verfügung stehen – was Sie möglicherweise gar nicht anbieten möchten.
Beschreiben Sie die Raumaufteilung, sofern dies für den Aufenthalt relevant ist. Ein Schlafzimmer mit Blick auf den Innenhof und ein Wohnzimmer mit Blick auf eine belebte Straße vermitteln einen anderen Eindruck als die allgemeine Aussage „ruhige Wohnung“. Erwähnen Sie bekannte, regelmäßige Geräusche sachlich. Dazu können Verkehr, ein Geschäft im Erdgeschoss oder ein gemeinschaftlich genutzter Innenhof gehören.
Regeln für das Zusammenleben können freundlich und konkret formuliert werden. Anstelle einer langen Liste von Verboten erklären Sie, welche Nutzungen erlaubt sind und was zu beachten ist. Wenn beispielsweise ein Balkon vorhanden ist, beschreiben Sie dessen Ausstattung und wie nah er an anderen Wohnungen liegt. Fotos und Text sollten denselben Eindruck von Raum und Privatsphäre vermitteln.
Küche, Badezimmer und Arbeitsbereich – keine vagen, pauschalen Begriffe
„Gut ausgestattet“ kann vieles bedeuten. Führen Sie stattdessen die Gegenstände auf, die den Alltag in Ihrer Wohnung ausmachen. Verfügt die Küche über einen Backofen oder nur über ein Kochfeld? Gibt es einen Kühlschrank mit Gefrierfach? Sind ein großer Topf und ausreichend Geschirr vorhanden? Sie benötigen im Fließtext keine vollständige Inventarliste, sondern vielmehr einen klaren Überblick über die wichtigsten Ausstattungsmerkmale.
Fügen Sie für das Badezimmer klare Fotos und eine kurze Beschreibung der tatsächlichen Raumaufteilung bei. Befindet sich die Dusche in der Badewanne, ist die Toilette separat oder wird das Badezimmer mit anderen Gästen geteilt? Falls eine Waschmaschine vorhanden ist, geben Sie an, ob diese sich direkt in der Wohnung befindet oder über einen Gemeinschaftsbereich zugänglich ist.
Wenn Sie einen Arbeitsbereich erwähnen, zeigen Sie den verfügbaren Tisch, den Stuhl und dessen Standort. Ein Arbeitsbereich am Esstisch ist ein anderes Angebot als ein separater Raum. Auch in Bezug auf die Internetverbindung ist eine sachliche Beschreibung sinnvoller als das Versprechen, dass jede erdenkliche berufliche Nutzung problemlos funktionieren wird. Beschreiben Sie nur Ausstattungsmerkmale, die Sie tatsächlich über Ihre Wohnung kennen.
Verwenden Sie Fotos, um die Lichtverhältnisse, die Größe und die Nutzung der Räumlichkeiten deutlich zu veranschaulichen.
Beginnen Sie mit einem Foto, das den Charakter der Wohnung einfängt, und beschreiben Sie anschließend die Räume in logischer Reihenfolge. Zeigen Sie den Wohnbereich als Ganzes, bevor Sie einzelne Details hervorheben. Ein schönes Objekt kann zwar Atmosphäre vermitteln, erklärt jedoch nicht die Schlafmöglichkeiten oder den Abstand zwischen dem Tisch und der Küchenzeile.
Bei kleinen Räumlichkeiten ist eine zweite Blickrichtung besonders hilfreich. Machen Sie beispielsweise ein Foto vom Eingang aus und anschließend von der gegenüberliegenden Ecke. Dadurch werden Türen, Fenster und Durchgänge deutlich sichtbar. Verwenden Sie Fotos, die den aktuellen Zustand zeigen. Sollte ein Foto noch die vorherige Einrichtung zeigen, darf es nicht zusammen mit einem Text angezeigt werden, der die neue Einrichtung beschreibt.
Achten Sie auf das Verhältnis zwischen dem Innenbereich und der Umgebung. Ein Blick vom Balkon ist Teil des Inserats, während ein Foto, das von einem entfernten Aussichtspunkt aus aufgenommen wurde, die Umgebung beschreibt. Machen Sie diese Unterscheidungen im Text deutlich. So verhindern Sie, dass Gäste aufgrund einer Reihe schöner Fotos davon ausgehen, dass sie von Ihrer Wohnung aus eine Aussicht haben werden, die sie tatsächlich nicht haben werden.
Fassen Sie Ihre Angaben in einem übersichtlichen Eintrag zusammen
Entscheiden Sie zunächst, wann Sie die Wohnung anbieten möchten und wie viel Vorbereitungszeit Sie zwischen den Aufenthalten benötigen. Prüfen Sie anschließend gemeinsam den Preis, die Ausstattung und die Beschreibung. Wenn Sie einen bestimmten Bereich gelegentlich selbst nutzen oder bestimmte Gegenstände nur nach Absprache zur Verfügung stellen, sollte dies im Text deutlich angegeben werden. Die Anzahl der Gäste richtet sich nach der tatsächlichen Anzahl der angebotenen Schlafplätze.
Sie können Ihr Inserat auf BookNoFees kostenlos erstellen. Wählen Sie während des Vorgangs die Art der Unterkunft aus und fügen Sie Fotos, eine Beschreibung, Details, einen Kalender sowie den Preis hinzu, bevor Sie es zur Überprüfung einreichen. Verwenden Sie die Tags, die Ihre Wohnung am besten beschreiben, und konzentrieren Sie sich auf die tatsächlichen Räume und Ausstattungsmerkmale.
- Beschreiben Sie die Etage und den Zugangsweg gemeinsam.
- Unterscheiden Sie zwischen Schlafzimmern und offenen Schlafbereichen.
- Geben Sie die Gemeinschaftsbereiche des Gebäudes an.
- Halten Sie die Objektangaben, Fotos und verfügbaren Termine stets auf dem neuesten Stand.
Häufig gestellte Fragen
Kann ein Studio-Apartment als Ferienwohnung bezeichnet werden?
Ja, beschreiben Sie ausdrücklich den offenen Grundriss. Gäste sollten erkennen können, ob sich das Bett, die Küche und der Wohnbereich im selben Raum befinden und welche Bereiche abgetrennt sind. Der Begriff „Studio“ hilft bei der Orientierung, ersetzt jedoch keine konkreten Angaben zu den verfügbaren Schlafmöglichkeiten und dem Badezimmer.
Wie soll ich mit einem kleinen Balkon umgehen?
Beschreiben Sie die Unterkunft vollständig und geben Sie genau an, wie sie genutzt werden kann. Eine schmale Veranda ohne Sitzgelegenheiten sollte nicht als Terrasse mit Essbereich beschrieben werden. Wenn zwei Stühle, aber kein Tisch vorhanden sind, ist diese konkrete Angabe hilfreich. Die tatsächliche Größe sollte nicht durch allgemeine Formulierungen verschleiert werden.
Sollte ich eventuelle Lärmbelästigungen aus der Umgebung erwähnen?
Häufig auftretende Geräusche können bei der Planung eines Aufenthalts eine wichtige Rolle spielen. Beschreiben Sie nach bestem Wissen und Gewissen deren Quelle und welche Räume davon betroffen sind. Vermeiden Sie es, absolute Versprechen bezüglich der Ruhe abzugeben. Menschen nehmen Geräusche unterschiedlich wahr; konkrete Informationen sind daher hilfreicher als eine allgemeine Einschätzung.
Benötige ich separate Seiten für eine Wohnung und eine Ferienwohnung?
Nein. Dies bezieht sich auf eine Wohnung, die Sie als Unterkunft für Aufenthalte anbieten. Beide Begriffe beziehen sich auf dieselbe Art von Unterkunft. Beschreiben Sie die tatsächliche Unterkunft klar und verwenden Sie den Begriff, der den Gästen deren Charakter und Zweck am besten vermittelt.

















